Prasat Ta Muen Thom
Abgelegene Khmer-Grenzheiligtümer an der Kambodscha-Grenze — Ta Muen Thoms atmosphärische Dschungelruinen auf der alten Königsstraße werden von kaum einem Touristen besucht.

Ueber diesen Ort
Prasat Ta Muen Thom ist ein abgelegener Khmer-Heiligtumskomplex an der thailändisch-kambodschanischen Grenze, selten besucht, aber bemerkenswert für seine Abgeschiedenheit und atmosphärische Dschungellage. Die drei Heiligtümer liegen auf einem Dongrak-Gebirgskammpass, der historisch Teil der königlichen Khmerstrecke war, die Angkor mit Phimai verband. Ta Muen Thom (das Hauptheiligtum) ist ein Komplex aus dem 10. bis 11. Jahrhundert mit aufwendigen Türschnitzereien im Baphuon-Stil. Das benachbarte Prasat Ta Muen Tok war eine Dharmasala — ein Rasthaus für Pilger auf der alten Königsstraße — während das kleinere Prasat Ta Muen als Hospitalkappelle diente. Die dramatische Grenzberglandschaft, die teilweise Dschungelrückeroberung der Ruinen und die nahezu totale Abwesenheit anderer Besucher erzeugen eine Indiana-Jones-Atmosphäre, die an stärker erschlossenen Stätten unmöglich zu finden ist. Ein Grenzübergang nach Kambodscha ist in der Nähe, aber für ausländische Touristen nicht regelmäßig geöffnet. Der Zugang erfordert ein eigenes Fahrzeug von Surin oder Buriram (ca. 90 Minuten). Wasser, Essen und Sonnenschutz mitbringen, da keine Besucherinfrastruktur vorhanden ist. Ein lohnendes Abenteuer abseits der touristischen Pfade für Geschichts- und Archäologiebegeisterte.
Standort
14.3578, 103.4722
Creator in der Naehe
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